Herzlich Willkommen in ihrem Citywerk!  
http://www.langen.eu


KontaktImpressumSitemap
Freitag, 10.09.2010

Flashticker



Weiter Informationen

Logo der Wirtschaftsförderung


-----------------------------------
Stadt Langen
Wirtschaftsförderung
Sieverner Str. 10
27607 Langen
Telefon 04743 937171
Telefax 04743 937201
E-Mail versenden.


Ambient Assisted Living (AAL) - Lebensunterstützende Systeme

Mit dem demografischen Wandel eröffnen sich für die Wirtschaft viele neue Marktchancen. Senioren sind eine wachsende und zum erheblichen Teil auch durchaus zahlungskräftige Zielgruppe, die genau weiß, was sie will. Zur Entwicklung lebensunterstützender Systeme wird an diversen Stellen geforscht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt dazu erhebliche Fördermittel zur Verfügung.



Wenn Senioren ihre Wohnung aufgeben, dann hat dies häufig mit Sicherheitsüberlegungen zu tun, d. h. die Angst vor Unfällen oder vor plötzlichen gesundheitlichen Attacken wie Infarkten oder Schlaganfällen. Auch das Risiko von vergessenen Herdplatten oder über-laufendem Badewasser wird mit zunehmendem Alter immer größer. Bekannt ist inzwischen das Notrufarmband und das Notruf-Handy mit entsprechenden Notrufdiensten. Was ist aber, wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist den Notruf auszulösen? Dazu werden derzeit Systeme entwickelt, die den Notfall automatisch erkennen und den Notruf auslösen. Beispielsweise können Sensoren so geschaltet werden, dass sie einen Sturz erkennen oder Sensoren sind in einen Bodenbelag integriert. Sensoren gibt es inzwischen in diversen Variationen, z. B. der Kugelschreiber der Daten überträgt/Kamera, gut anwendbar in Gesundheit und Wohnungswirtschaft. Diabetiker können ihre Werte an die Zentrale/Arzt, Krankenhaus melden oder er kann Wünsche und Zustände in der Wohnung (Heizung, Wasser, Beleuchtung) an Vermieter oder Betreuungsinstitution melden.

Sensoren können in Wänden oder Einrichtungen/Haushaltsgeräten integriert sowie als „Sensorbox“ auch nachgerüstet werden. Häufig ist die Kombination relativ einfacher, indirekter Sensoren eine sinnvolle, kostengünstige Lösung. Sie melden, ob sich jemand wie gewohnt in der Wohnung bewegt, z. B. Kaffee kocht, Wasser verbraucht, den Kühlschrank öffnet, Beleuchtung und Herd einschaltet. Über Türkontakte kann zudem erkannt werden, ob die Person das Haus oder die Wohnung verlässt, noch eingeschaltete Geräte im Haushalt (Herd) könnten dann über eine Ausschaltfunktion keinen Schaden anrichten. Ein Sensor in oder an der Kleidung könnte den Standort melden, so dass Personen mit Demenzerkrankung schnell geortet werden können. All dies kann eine Sicherheit für Angehörige und pflegende Personen vermitteln.

Ein neuer Kurs der Volkshochschule im Landkreis Cuxhaven richtet sich nicht nur an ältere Menschen und deren Angehörigen sondern auch an Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Wohnungswirtschaft sowie Dienstleister entsprechender Ausrichtung.

Beginn: Mittwoch, 24. Februar 2010, 18:00 – 20:15 Uhr, 3 Abende
Ort: VHS Langen, Debstedter Str. 5 a
Dozent: Dipl. Ing. Siegfried Rinke, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Projektträgerschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Informationen oder Rückfragen: VHS im Landkreis Cuxhaven
Monika Teichgräber
04743 9221-11, Anmeldung: 04743 9221-0
 
Katja Beier
http://www.langen.eu
erstellt am 04.02.2010